1. Herren
HSG Letter/Marienwerder 1 – HSG Langenhagen 2 = 25:16 (12:9)
Erst Krampf, dann Kampf führt zum Erfolg!!!
Nach unserem knappen Sieg gegen den Tabellenletzten bekamen wir es wieder mit einem Team aus dem Tabellenkeller zutun. Ein Erfolg sollte natürlich das Ziel sein, den die Regionsliga ist extrem zusammengerückt. Platz 1 und 2 gehen im Normalfall an Neustadt und Lehrte, aber dahinter ist es sehr eng geworden. Wir sind mit -10 Punkten die gejagten um den Bronzeplatz. Mit -11 Punkten rücken uns der HSC, Anderten, Mellendorf und Bemerode mächtig auf die Pelle. Zwei Punkte gegen die abstiegsbedrohte HSG Langenhagen war also Pflicht. Mit Jörn Behrendt hatten wir auch einen weiteren Akteur an Bord. Nur Patrick Priebe und Tim von Kamp standen nicht im Kader.
In den ersten Minuten legten wir eine konzentrierte Leistung auf das Parkett. Die Abwehr stand sicher, Dennis Tews hatte seinen Kasten vernagelt und im Angriff spielten wir geduldig. Logische Konzequenz war eine verdiente 3:0 Führung. Unsere Leistung brachte in der Folgezeit auch wenig Grund zum meckern, nur im Angriff ließen wir zu viele klare Möglichkeiten ungenutzt. So bauten wir die Langenhagener ungewollt wieder auf und es stand 3:3. Wir konnten immer wieder Bälle in der Abwehr erobern, doch im Angriff das selbe Spiel. So blieb es eine spannende Partie. Über 4:4 und 6:6, erspielte wir uns eine erneute 8:6 Führung. Die Gäste bedankten sich aber für unsere schlechte Torausbeute, so das der Spielstand beim 8:7 und 10:9 weiter sehr knapp war. Gelunge Aktion in der Vorwärtsbewegung brachten uns zur Halbzeit aber noch mit 12:9 in Front.
Ganz klare Ansage zur Pause war unsere Fehlerquote im Abschluß zu verringern. 9 Gegentore, davon 3 Siebenmeter, waren eine top Abwehr und Torwartleitung, aber der Angriff blieb unter den Möglichkeiten.
Trotz der guten Leistung im ersten Abschnitt kam für die zweite Halbzeit Jörg Tittes in das Tor. Ihm war es zu verdanken das die Partie anfang der zweiten 30 Minuten nicht kippte. Den der Rest der Truppe schien sich eine verlängerte Pause zu genehmigen. Langenhagen verkürtze nach Wiederanpfiff auf 12:11, 13:12 und 14:13. Der Ausgleich und schon garnicht die Führung sollte den Gästen gelingen, da Jörg immer wieder
100%tige der Gäste entschärfte. Jetzt endlich wollten seine Vorderleute auch wieder an dem Spiel teilhaben und zum erstenmal erkämpften wir uns ein klares Übergewicht. Durch einen Zwischenspurt hieß es 20:13 für uns. Diesen Vorsprung verwalteten wir bis zum 22:15, bevor die Zügel noch etwas straffer gezogen wurden und es 25:15 stand. Den letzten Treffer überließen wir dem Gast und so feierten wir einen 25:16 Erfolg.
Zwei starken Torhütern und einer guten Abwehr war es zu verdanken das wir nie auf die Verliererstraße kamen, aber die Angriffsleitung muß sich schon im nächsten Heimspiel gegen den HSC verbessern.
Es spielten:
Im Tor: Dennis Tews, Jörg Tittes.
Im Feld:Alexander Hannachi 5, Marco Plötze 4, Domenic Kurtz 4/1, Rene Scherbanowitz und Pascal Scheer beide 3, Marcel Sommer 2, Jens Brunckhorst 2/2, Jörn Behrendt und Marvin Müller beide je 1, Martin Steinke.
TuS Empelde 2 – HSG Letter/Marienwerder 1 = 27:28 (15:13)
Neues Jahr, neues Glück!!!
Auch wenn der erste Ole schon durch ihre Hände gegangen ist und Spiele absolviert wurden, möchte ich trotzdem allen Lesern im Namen der Mannschaft ein glückliches und erfolgreiches, gesundes neues Jahr wünschen.
Zu unserer ersten Aufgabe 2012 mussten wir zum Tabellenletzten nach Empelde. Das Hinspiel konnten wir klar für uns entscheiden, doch bei dem Gedanken der letzten Auftritte gegen Neustadt und Anderten und der etwas getrübten Stimmung auf der Weihnachtsfeier konnte einem schon ganz übel werden. Einzelheiten bleiben wie immer intern.
Trotz des Tabellenstandes konnten wir uns aber ausmalen das es keine einfache Partie werden sollte. Während beim TuS immer mehr Mannen nach Verletzungspause dazu stossen, tritt bei uns genau das Gegenteil ein. Mit Jörg Tittes, Patrick Priebe, Jörn Behrendt, Tim von Kamp und Tim Engel fehlten nicht nur Akteure, auch Trainer Jens Mönnich sowie die angesetzten Schiedsrichter glänzten mit Abwesenheit. Britta Scherbanowitz und Detlef Faßbinder bekamen Order vom verhinderten Jens Mönnich. Vielen Dank für die Aushilfe an der Kommandobrücke.
Zu Beginn der Partie konnte der Gastgeber schnell mit 0:2 in Front maschieren und dort merkte man schon das uns der letzte Biss, Konzentration, Clevernes und zwei anständige Schiedsrichter fehlten. Nach dem Anschluß zog Empelde auf 1:4 davon. Unsere Angriffe verpufften stillschweigend durch nicht geahndete Fouls oder fragwürdige Entscheidungen und im Gegenzug endete fast jeder Versuch der Hausherren mit einem Strafwurf. Beim 3:5 konnten wir den Abstand noch gering halten bevor der TuS mit etwas Unterstützung zweier Herren auf 3:7 davon zog. Natürlich ist unsere schlechte Leistung nicht zu unterschätzen, aber den Frust mussten wir uns auch erst einmal von der Seele spielen. Empeldes 4-Tore Vorsprung hielt bis zum 5:9, dann zündeten unsere Ideen endlich und wir verkürzten auf 9:10. Bis zum 11:11 hatten wir das Spiel endlich im Griff, doch eine Unterzahlsituation brachte uns wieder mit 11:15 ins Hintertreffen. Die wichtige Auszeit nutzte Detlef um uns noch einmal einzustellen. Dieses sollte bis zur Pause (13:15) auch gelingen.
Lars Denz kam für die zweiten 30 Minuten in unser Gehäuse und er fand zusammen mit der besser werdenden Abwehr gleich Zugriff auf die Partie. Doch im Angriff ließen wir zu viele Aktionen ungenutzt und da waren ja dann auch die zwei zusätzlichen Empelder. Mit 3 Zeitstrafen innerhalb von 8 Minuten gelang es dem Gastgeber wieder auf 15:19 zu erhöhen. Mit einem Kraftakt, guter Abwehr und starker Torwartleistung erspielten wir uns wieder den Ausgleich zum 20:20. Leider verletzte sich auch noch der stark aufspielende Marvin Müller, so das uns allmählig die Alternativen fehlten. Der Tus konnte wieder mit 20:22 und 21:23 in Front gehen bevor sich eine spielentscheidende Aktion ereignete. Unser Abwehrchef Jens Brunckhorst bekam für eine lächerliche Aktion seine dritte Zweiminuten Strafe. Der Frust ließ ihn zu einer Aussage hinreißen die ihm zusätzluich die rote Karte einbrachte. Da die beide (Un)parteiischen nicht so recht wußten was sie machen sollten, brummten sie uns eine vierminütige Unterzahl auf. Einer für alle, alle für einen. So wollten wir diese Phase überstehen und genau diesen Willen brauchten wir nun auch. Trotz Unterzahl ließen wir dem Gastgeber keinen Platz mehr zum Kombinieren und wir glichen zum 23:23 aus. Eine clevere Auszeit und erneut bärenstarke Minuten brachten uns mit 27:23 in Führung. Mit gleicher Anzahl an Spielern ließen wir die Zügel aber wieder zu locker und der Tus verkürzte auf 27:26. Erst ein Siebenmeter von Alexander Hannachi erlöste uns. Obwohl der Gegner noch einmal einetzen durfte, gewannen wir diesen Krimi mit 28:27.
Es spielten:
Im Tor: Dennis Tews, Lars Denz.
Im Feld:Alexander Hannachi 9/2, Marvin Müller 5, Jens Brunckhorst 4/2, Marco Plötze, Martin Steinke und Marcel Sommer alle je 3, Domenic Kurtz und Rene Scherbanowitz beide 1, Pascal Scheer. .
Neustadt-1.Herren
Die Erste läuft Kopflos gegen eine Betonwand!!!
Samstag Abend, erste Rückrundenpartie, Spitzenspiel in Neustadt. Tabellen Zweiter gegen Dritten, 18:4 gegen 16:6 Punkte. Die Vorzeichen waren also für alle geklärt. Wir woltten unseren 30:27 Hinspielerfolg wiederholen und uns den zweiten Platz in der Regionsliga holen. Doch wir wussten das der TSV schwer zu bespielen ist. Mit einer Serie von 8 Siegen in Folge und allen Akteuren an Bord (im Vergleich zum Hinspiel), ist der TSV guter Dinge den Aufstieg einzuplanen. Unsere Serie von 5 Erfolgen hinter einander wollten wir natürlich auch ausbauen. Doch wir mußten gravierende Ausfälle verkraften. Mit Alexander Hannachi und Marco Plötze fehlten unsere beiden treffsichersten Rückraumschützen und mit Jörn Behrendt fehlte ein Allrounder, der in den letzten Partien stark aufspielte. Trotz der personellen Rückschläge brachten wir immer noch einen 14.ner Kader auf das Parkett.
TSV Neustadt – HSG Letter/Marienwerder 1 = 28:21 (15:7)
Schon beim Warmmachen merkte man den Hausherren an das sie heiß wie Frittenfett waren, doch den ersten Treffer durften wir erzielen. In der Folgezeit merkte man uns aber die Ausfälle auf wichtigen Positionen an. Die Alternativen im Angriff fehlten, aber wir gestalteten die Partie bis zum 4:4 offen. Konzentrationsschwächen brachten den Gastgeber mit 6:4 in Front. Bis zum 8:6 hielten wir dem Tempo noch stand, ehe wir völlig den Faden verloren. Unsere Leistung war nicht unbedingt schlechter, aber die Konzentration war nun endgültig davon geflogen. Eine Reihe von technischen Fehlern und Abschlußschwäche ließen Neustadt auf 13:6 davon ziehen. Bis zur Pause standen wir in der Abwehr weiter gut, mit soliden Torhüter, aber im Angriff das selbe Bild. Bälle flogen ins Aus, Abspielfehler, Würfe aus unmöglichen Positionen, den Mitspieler den Ball auf den Fuß geworfen usw… usw…..usw……. Völlig Kopflos mußten wir einen 15:7 Rückstand zur Halbzeit hinnehmen.
Zur 10 minütigen Aussprache war klar das wir nichts mit dem Wort Spitze am Hut hatten, weder Spiel noch Mannschaft. Die Akteure, die das Potenzial haben auch Spieler zu ersetzen, konnten ihre Leistung einfach nicht abrufen und die Unruhe steckte in der gesamten Mannschaft. Was kann man sich da für die zweite Halbzeit schon vornehmen. Aufholen?, Nicht untergehen?, gut Verkaufen, oder doch zerlegen lassen? Irgendwie eine Mischung aus allem.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts machte der TSV unter Beifall der zahlreichen Zuschauer dort weiter wo sie aufgehört hatten. Beim Stand von 21:9 hatten spätestens jetzt die letzten Akteure auf unserer Seite einen dicken Hals. Doch komischerweise dieser Frust ließ uns wieder an dem Spiel teilhaben. Das Ergebnis gestalteten wir bis zum 22:16 wieder etwas freundlicher. Ging doch noch was, zumindest die 3-Tore aus dem Hinspiel als direkten Vergleich retten? Diese Frage stellte sich auch der Coach aus Neustadt und nahm eine Auszeit. Dadurch wurde unser Lauf leider unterbrochen, die Gastgeber agierten wieder konzentrierten und wir taten ihnen auch noch den Gefallen und liefen wieder Kopflos an. Mit 26:16 hatten sie wieder den gewohnten Abstand hergestellt. Mit einer Umstellung im Deckungsverband auf 4-2 nahmen wir dem Gastgeber wieder den Schwung und konnten erneut auf 26:20 verkürzen. Die Niederlagen konnten wir aber nicht mehr abwenden und so verloren wir verdient mit 28:21.
Somit stehen wir mit 16:8 Punkten auf Platz 4, so das die leisen und kleinen Austiegträume erst einmal ein jehes Ende genommen haben. Wieviele Mannschaften das nächste Jahr in der ROL mitmischen dürfen ist noch unklar, wer Lehrte und Neustadt noch ärgern konnte auch und nach der Leistung sollten wir keinen Gedanken daran verschwenden. Zum Jahresabschluß gegen Anderten muß sich vieles im 100 % verbessern.
Es spielten:
Im Tor: Dennis Tews, Jörg Tittes, Lars Denz.
Im Feld:Jens Brunckhorst 5/4, Marvin Müller 4/1, Domenic Kurtz 3, Martin Steinke, Marcel Sommer und Patrick Priebe alle je 2, Tim Engel, Pascal Scherr und Rene Scherbanowitz alle je 1, Tim von Kamp und Jens Mönnich.

